Österreichisches Institut für NLP & Coaching
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Visualisieren im NLP
„Phantasie ist alles. Sie ist die Vorschau auf die kommenden Ereignisse des Lebens.“
Albert Einstein
Alles vom Menschen Geschaffene, sei es ein Stuhl, ein Auto oder das Empire State Building, war zuerst ein Gedanke. Selbst eine bestimmte Handlung muss zuerst in unserem Kopf existieren, bevor wir sie ausführen können. Es beginnt also alles mit einer mentalen Vorstellung von etwas.
Wenn wir uns etwas wünschen und uns gedanklich intensiv und lang genug darauf konzentrieren, erhalten wir neue Ideen und neue Energie, um diese Vorstellung in Realität umzuwandeln. Wichtig dabei sind Überzeugung und Disziplin, mit der wir unsere Zielvorstellung im Geist aufrechterhalten und in die Tat umsetzen.
Übung:
Diese Visualisierungsübung sollten Sie vor dem Einschlafen und direkt nach dem Aufwachen durchführen.
Schritt 1 – Entspannung
Suchen Sie sich einen bequemen Platz und machen Sie es sich gemütlich. Diesen „Visualisierungsplatz“ sollten Sie von da an für zukünftige Visualisierungen beibehalten. Sie können die Übung in beliebiger Position machen, zum Beispiel sitzend auf einem Couchsessel oder liegend im Bett, sollten aber darauf achten, dass Sie nicht dabei einschlafen.
Wenn Sie müde werden, machen Sie die Übung im Sitzen. Gehen Sie sicher, dass Sie in den folgenden 10-20 Minuten nicht gestört werden und nicht von irgendwelchen Nebengeräuschen abgelenkt sind. Experimentieren Sie und machen Sie die Übung einmal mit und einmal ohne Musik. Langsame, meditative Musik hilft Ihnen, zu entspannen und sich ganz auf Ihre Gedanken zu konzentrieren. Schnelle, anregende Musik kann Sie dabei unterstützen, mehr Energie in Ihre Vorstellung zu bringen, wodurch die Visualisierung belebter wird und sich realer anfühlt und Sie eventuell zu sofortiger Handlung begeistert.
Wenn Sie in einer bequemen Position sind, schließen Sie die Augen und entspannen Sie Ihren Körper. Atmen Sie tief und schenken Sie jeder Ihrer Muskelgruppen ein paar Sekunden Ihrer Aufmerksamkeit, bis sich diese völlig locker und entspannt anfühlen. Diese Vorübung hilft Ihnen auch dabei, Ihr Bewusstsein auf die Gegenwart zu lenken und zu entspannen.
Schritt 2 – Visualisierung
Morgens:
Stellen Sie sich nun Ihren perfekten Tag vor. Vom Aufstehen bis zum Schlafengehen. Wie würde der Tag beginnen? Was würden Sie machen? Was würde passieren? Und wie sollte er zu Ende gehen? Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf. Stellen Sie sich vor, wie Sie selbstbewusst durch die Straßen spazieren und Ihnen attraktive Menschen zulächeln. Am besten, Sie visualisieren Orte, an denen Sie sich öfters befinden, damit Ihre Vorstellung eine möglichst reale Verbindung mit Ihrer Realität bildet.
Stellen Sie sich selbst vor, wie Sie eine attraktive Person in einem Cafe ansprechen und sie Ihnen einen Platz anbietet. Gestalten Sie Ihre Szenarios so detailliert wie möglich, solange sie sich gut für Sie anfühlen. Spüren Sie ruhig die Nervosität, die Sie haben, wenn Sie auf eine jemanden zugehen und spüren Sie auch das Glücksgefühl, das Sie bekommen, wenn die Person Ihnen nach einem unterhaltsamen Gespräch ihre Telefonnummer gibt. Stellen Sie sich selbst so vor, wie Sie gerne wären. Machen Sie sich ein kleines bisschen selbstbewusster, charismatischer, oder erfolgreicher, wenn Sie es gerne wären. Es ist alles erlaubt, was Ihnen Spaß macht.
Abends:
Lassen Sie den Tag Revue passieren. Stellen Sie sich vor, was besser hätte laufen und was Sie anders machen hätten können. Verändern Sie bei der Visualisierung alle Erlebnisse die nicht nach Ihren Vorstellungen abgelaufen soweit, dass Sie zufrieden sind. Achten Sie dabei wieder auf Ihre Gefühle, wenn Sie diese Vorstellungen durchleben. Fühlen Sie sich dabei glücklich, machen Sie alles so wie Sie es gerne hätten.
Wenn Sie sich bei der Vorstellung schlecht fühlen, dann überlegen Sie noch mal, ob es wirklich das ist, was Sie sich wünschen. Mit der Zeit werden Sie lernen, sich selbst auch von zunächst unrealistisch scheinenden Zielen zu überzeugen.
Alternativ dazu können Sie den Tag auch „reframen“. Dabei lassen Sie die Umstände, wie sie sind (wie sie sich also im Verlauf des Tages zugetragen haben) und ändern lediglich Ihre persönliche Einstellung dazu. Siehe Übung zu Bedeutungs-Reframing
Schritt 3 – Alltagsvisualisierung
Nehmen Sie sich von nun an vor jeder größeren Aufgabe mindestens eine halbe Minute Zeit, sich die erfolgreiche Umsetzung der Aufgabe vorzustellen, also zu visualisieren. Legen Sie dazu alles beiseite, mit dem Sie sich gerade beschäftigen und malen Sie in Ihrem Geist kräftige Bilder davon, wie viel Spaß und Erfolg Sie bei der kommenden Prüfung/Arbeit/Trainingseinheit/Verabredung etc. haben werden. Was müsste passieren, damit das Ereignis zu einer klaren 10 auf einer 10er Skala wird?
Wirkung der Visualisierungen
Wenn Sie sich jeden Tag mindestens zwei Mal Handlungen und die geeigneten Emotionen dazu vorstellen, verleihen Sie diesen inneren Bildern immer mehr Realität. Mit der konsequenten und richtigen Durchführung dieser Übung, erzeugen Sie einen starken Glauben daran, dass Ihre Wünsche durchaus Wirklichkeit werden können und nicht nur in Ihrem Kopf existieren. Dieser Glaube wird Sie antreiben, zu handeln und neue Handlungsmöglichkeiten zu erkennen. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass Sie mit dieser Übung Ihre Kreativität anregen und stärken.
Herzliche Grüße,
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Teilnehmerberichte
Markus B. (40)
Hey Martin!
Vielen Dank für das Feedback.
Der Kurs in Wien hat mir sehr gut gefallen. Gut strukturiert und logisch aufgebaut.
Und Deine Art ist authentisch – Du kommst auf jeden Fall souverän "rüber".
Beim dem tollen Wetter in Wien bin ich auch schön braun geworden ;)
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