Österreichisches Institut für NLP & Coaching


Was ist Hypnose bzw. eine Hypnosetherapie?

Der Begriff Hypnose hat seinen sprachlichen Ursprung im Griechischen. Er beschreibt einen schlafähnlichen Zustand wie in Trance, also eine Art von Wachtraum. Renommierte Psychologen sind sich darüber einig, dass Hypnose durch einen Zustand an erhöhter Suggestibilität geprägt ist. Menschen, die gut hypnotisiert werden können, sind dementsprechend in der Lage, ihre Aufmerksamkeit voll und ganz auf einen Aspekt zu konzentrieren. Daher eignet sich die Hypnose respektive Hypnosetherapie auch als Ergänzung zu NLP-Seminaren, da auch hier das intensive Arbeitsverhältnis zwischen Klient und Coach im Fokus steht (mehr dazu später). Während der Hypnose werden Menschen völlig von ihrer Vorstellungskraft absorbiert, sie ziehen bis dato unbekannte Möglichkeiten in Erwägung. Der Hypnotiseur kann sich diesen Umstand zu Nutze machen, indem er so genannte Suggestionen induziert. Hierin besteht die eigentliche (Langzeit)wirkung der Hypnose, denn auch nach der Sitzung führt der Klient unbewusst diese Suggestionen aus. Zu Beginn der Hypnosetherapie wird der Trancezustand induziert. Voraussetzung hierfür ist allerdings der Wille des Klienten, sich der Hypnose entspannt und offen hinzugeben. Die gleichen Arbeitsbedingungen müssen im Übrigen bei einem professionellen und effizienten Coaching gegeben sein. Der Zusammenhang zwischen Hypnose und den NLP-Methoden, der nicht zuletzt auch bei der Hypnose-Ausbildung offenbar wird,  besteht in der unbewussten Erlangung von mehr Kontrolle und Souveränität im Alltag oder Berufsleben. Von zentraler Bedeutung sind hier die besagten Suggestionen/Anweisungen, die eine unbewusste Verhaltensänderung im Alltag bewirken können (man spricht hierbei auch von posthypnotischen Suggestionen, da sie nach der Auflösung des Trancezustandes nachgewiesenermaßen wirken). Wer sich einen guten Überblick zum Thema Hypnose, Hypnose lernen und Hypnosetherapie verschaffen will, dem sei die folgende Wikipedia-Seite als Überblick empfohlen: http://de.wikipedia.org/wiki/Hypnose  


Lässt sich jeder Mensch hypnotisieren und kann man Hypnose lernen?

Mit dieser Frage hat sich die Forschung lange intensiv beschäftigt. Man sagt, dass nur ca. 5 % der Menschen praktisch nicht hypnotisierbar sind. Letztlich bestehen die Unterschiede vor allem im Hinblick auf die Tiefe des Hypnosezustandes. Im Grunde genommen ist jeder Mensch für eine Hypnose zugänglich, nur muss er sich völlig vorurteilsfrei und offen auf das ‚Experiment‘ einlassen. Er muss dem Hypnotiseur also die Chance geben, sein Bewusstsein zu erreichen. In diesem Kontext dürfte auch klar werden, dass im Grunde jeder Hypnose lernen kann, sofern er sich in einer Hypnose-Ausbildung  mit den theoretischen und praktischen Anforderungen professionell vertraut macht. Wer Hypnose lernen will, der muss bereit dazu sein, sich gezielt auf Leben und Erleben seiner Klienten einzulassen.


Hypnose-Ausbildung und Hypnosetherapie – ein kurzer Einblick

Generell kann man sagen, dass die Hypnose-Ausbildung der NLP-Ausbildung sehr nahe kommt (siehe zu Methoden und Inhalten des Neuro-Linguistischen Programmierens http://www.nlpinstitut.at/was-ist-nlp). Es ist kein Zufall, dass es zahlreiche renommierte Möglichkeiten gibt, sich einer Hypnose-Ausbildung zu unterziehen.  Gerade für NLP-Coaches macht es Sinn, Hypnose im Rahmen einer professionellen Hypnose-Ausbildung zu lernen, um Klienten im Rahmen von Seminaren oder Coaching-Sitzungen ein noch größeres und individuelleres Leistungsspektrum anbieten zu können.
Im Rahmen der Hypnose-Ausbildung geht es neben der geschichtlichen Entwicklung vor allem um die theoretischen Grundlagen sowie die praktischen Einsatzgebiete. Wer Hypnose lernen und erfolgreich anwenden will, der muss sich voll und ganz auf seine Klienten konzentrieren, denn nur so kann es gelingen, diese in den Hypnosezustand zu versetzen. Hypnose bzw. eine Hypnosetherapie ist deshalb so sinnvoll und wirksam, da man eine Kommunikation mit dem Unterbewusstsein herstellen kann. Hier gilt es, einen posthypnotischen Anker in Form von Suggestionen zu setzen. Dieser Anker sorgt dafür, dass die Hypnosetherapie auch nach der Sitzung unbewusst wirken kann. Der konkrete Wirkungsgrad einer Hypnosetherapie verbirgt sich also in den Suggestionen. Hier besteht die Möglichkeit für den Hypnotiseur, sich ganz auf die Persönlichkeit des Klienten zu fokussieren und für eine individuelle Anpassung der Induktionen sowie Suggestionen zu sorgen. Erneut werden die Zusammenhänge zwischen Hypnosetherapie und NLP-Methoden deutlich: Im Zentrum stehen jeweils die Persönlichkeitsstruktur sowie die Ziele und Belange des Klienten.


Hypnosetherapie – ein Konzept und seine Anwendungsgebiete

Der Begriff Hypnosetherapie bezeichnet eine recht junge und moderne Richtung in der Psychotherapie. Gemeint ist im Grunde die Kombination von therapeutischen Maßnahmen und Gesprächen und dem hypnotischen Teil, in dem das Unterbewusstsein gezielt erreicht werden kann. Durch die Setzung von posthypnotischen Ankern im Rahmen einer Hypnosetherapie können vielfältige Probleme im Alltag bewältigt werden, wobei die Dauer der Hypnosetherapie bzw. die Anzahl der Sitzungen von den konkreten Problemen/Zielen des Klienten abhängt. Charakteristisch für eine Hypnosetherapie ist, dass auch andere psychotherapeutische Maßnahmen und Instrumente zum Einsatz kommen. Die Hypnosetherapie ist seit 2006 in Deutschland als wissenschaftliche Psychotherapiemethode anerkannt (vergl. § 11 Psychotherapiegesetz). Sie überzeugt vor allem durch den hohen und wissenschaftlich erwiesenen Wirkungsgrad von posthypnotischen Suggestionen.  So wird die Hypnosetherapie in der Praxis erfolgreich angewandt, um Lernprozesse zu begünstigen, um Suchtprobleme zu bekämpfen und um das eigene Verhalten unbewusst in Richtung der eigenen Ziele zu steuern. Hypnose wird auch erfolgreich bei Personen eingesetzt, die abnehmen oder mit dem Rauchen aufhören wollen. Um die Wirkung im Rahmen der Hypnosetherapie zu verstärken, werden auch Entspannungstechniken (Beispiel: progressive Muskelrelaxation) eingesetzt. Übrigens ist die Hypnose auch ein sehr effizientes Mittel im Kampf gegen (chronische) Schmerzen. So konnte in wissenschaftlichen Untersuchungen festgestellt werden, dass hypnotische Suggestionen hilfreich im Kampf gegen Schmerzen sind und dass aufgrund des Zugangs zum Unterbewusstsein die Selbstheilungskräfte aktiviert werden können.


Wissenschaftliche Befunde zur Hypnose oder: Warum sich eine Hypnose-Ausbildung lohnt

Schaut man sich die Befunde zur Wirksamkeit der Hypnose an, so wird klar, warum es sich lohnt, sich als Coach im Rahmen einer Hypnose-Ausbildung mit den Potenzialen dieser Therapieform auseinanderzusetzen. Wer das Thema Hypnose lernen immer noch skeptisch aus der Distanz betrachtet, dem seien folgende wissenschaftliche Befunde nahe gelegt, die die Wirksamkeit der Hypnose bekräftigen. Demzufolge wird Hypnose als Dissoziation verstanden, als Spaltung zwischen normaler Empfindung und vollständiger Bewusstheit. Menschen, die sich in hypnotischer Trance befinden, eröffnen dem Hypnotiseur den Weg zu ihrem Unterbewusstsein. Dies wird durch die Tatsache bestätigt, dass Menschen posthypnotische Suggestionen ausführen, wenn sie sich unbeobachtet fühlen.  Schichtaufnahmen mittels funktionaler MRT (Magnetresonanztherapie) von hypnotisierten Menschen, denen man befahl, Dinge zu sehen, die nicht vorhanden waren, zeigten tatsächlich Aktivitäten in den Hirnarealen, die für diese Art der Wahrnehmung zuständig sind. Patienten, die zur Schmerzlinderung hypnotisiert wurden, wiesen tatsächlich in denjenigen Hirnarealen, die für sensorische Empfindungen zuständig sind, eine erhöhte Aktivität auf. All diese Fakten belegen, dass man in einer Hypnosetherapie tatsächlich das Bewusstsein von Menschen erreichen kann, womit sich im Alltag in Sinne der Klientenziele vielfältige Verbesserungen erzielen lassen. Die Wissenschaft bestätigt, dass posthypnotische Suggestionen die Informationsverarbeitung im Gehirn nachhaltig beeinflussen können.

 

Fazit: Hypnose lernen und Querverbindungen zum neurolinguistischen Programmieren

Der Überblick zur Hypnose-Ausbildung, zur Hypnosetherapie und die Darstellung wissenschaftlicher Befunde dürfte verdeutlicht haben, dass viele Methoden und Voraussetzung des neurolinguistischen Programmierens im Konzept der Hypnose integriert sind. Betrachtet man die Vielfalt der Chancen und Anwendungsfelder der Hypnose, so wird klar, warum die Hypnose/Hypnosetherapie eine sinnvolle Ergänzung für ein professionelles Coaching sein kann. Klienten können so jeden Tag aufgrund von Suggestionen den Alltag unbewusst souveräner gestalten und für sie persönlich schwierige Situationen (z.B. Reden vor vielen Menschen) besser meistern. Ganz zentral bei den NLP-Methoden als auch bei der Hypnosetherapie ist eine freiwillige und vertrauliche Atmosphäre mit dem Coach. Es geht um das konsequente Verfolgen der Ziele des Klienten in einem Verhältnis auf Augenhöhe. In beiden Fällen geht es um die praktische Vermittlung bzw. Induzierung von Mentaltechniken, um die eigene Stimmungslage positiv zu beeinflussen. Ausgangspunkt sind stets die Probleme, Anliegen und Visionen des Klienten. In jedem Falle ist die Hypnosetherapie eine sehr sinnvolle Ergänzung zum NLP-Methodenspektrum.

Im Laufe des Jahres 2012 wird es für Hypnose-Interessierte möglich sein, im NLP-Institut in Wien an einem Hypnose-Seminar teilzunehmen und die Kraft der Hypnose für sich persönlich kennenzulernen. Dieses neue und innovative Seminar wird im Laufe des Jahres 2012 für unsere Teilnehmer zugänglich gemacht. Wer sich über das Angebot schon jetzt erkundigen möchte, der kann Kontakt mit uns aufnehmen – wir sind gerne persönlich für Sie da.
 

Herzliche Grüße,
Ihr Martin Wehn & NLP Team

Zur Übersicht unserer NLP-Seminare in Wien

 

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Teilnehmerberichte

Markus B. (40)

Hey Martin!
Vielen Dank für das Feedback.
Der Kurs in Wien hat mir sehr gut gefallen. Gut strukturiert und logisch aufgebaut.
Und Deine Art ist authentisch – Du kommst auf jeden Fall souverän "rüber". 
Beim dem tollen Wetter in Wien bin ich auch schön braun geworden ;)

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