Österreichisches Institut für NLP & Coaching
Österreichisches Institut für NLP & Coaching
Sind hohe oder niedrige Erwartungen besser?
Beantworten Sie diese Frage vorerst für sich – jetzt.
Erwartungen verändern das tatsächliche Ereignis. Dies wurde in zahlreichen Studien und Experimenten nachgewiesen. Wenn Sie z.B. Coca Cola trinken und nicht wissen, was es ist, wird es Ihnen schlechter schmecken. Sobald Sie wissen, dass Sie Coca Cola trinken, kommt der Effekt der vielen Werbungen hinzu, die Sie bisher gesehen und gehört haben. Interessanterweise bilden Sie sich nicht nur ein, dass es besser schmeckt, sondern es schmeckt Ihnen nachweislich messbar besser. Im Gehirn wird, durch Assoziationen mit den Werbebotschaften, das Lustzentrum stärker aktiviert, was zu vermehrter Ausschüttung von Dopamin führt und somit zu stärkerem Glücksempfinden. Es schmeckt Ihnen dann also wirklich besser.
„Positive Erwartungen führen also tendenziell zu positiveren Ereignissen.“
Einige Menschen vertreten die Meinung, sich besser weniger vom Leben zu erwarten, weil die niedrigen Erwartungen nicht so leicht untertroffen werden können und somit Enttäuschungen vorgebeugt wird. Diese Einstellung ist insofern bedenklich, weil Sie zwar Enttäuschungen vorbeugt, aber gleichzeitig die Ereignisse und das was erreicht wird auf einem niedrigerem Level hält.
Diesen Effekt sehen wir uns nun in anderen Lebensbereichen an, bei denen er spannendere Auswirkungen hat.
Viele Menschen, die schlechte Erfahrungen in Partnerschaften gemacht haben, gelangen immer wieder in ähnliche problematische Partnerschaften. Andere wiederum, die längere Zeit gar keinen Partner hatten, bleiben oft langfristig Single. Woran liegt das?
Emotionale Ereignisse führen zu Prägungen und somit zu Erwartungen an zukünftige Ereignisse. Wenn Sie also Ihre Erwartungen an eine Partnerschaft senken, gelangen Sie in der Regel auch in weniger erfüllende Partnerschaften. Hohe Erwartungen wirken außerdem attraktiv und zeugen von gesundem Selbstbewusstsein.
„Erwartungen sind, so wie Erinnerungen, etwas Veränderbares!“
Siehe dazu Artikel: Woraus besteht unsere Persönlichkeit?
Der Placebo Effekt ist vielfach wissenschaftlich nachgewiesen und besagt Erstaunliches:
"Vollkommen wirkungslose Medikamente können die volle Wirkung inklusive Nebenwirkungen erzielen, wenn der Patient glaubt, ein wirkungsvolles Medikament eingenommen zu haben."
Hier führen also auch Erwartungen zu konkreten physischen Veränderungen und zum Verschwinden von Krankheitssymptomen. Durch NLP Methoden und Mentaltechniken lassen sich Krankheitssymptome also gezielt bearbeiten, indem die Erwartungen an den Verlauf der Krankheit zum Positiven verändert werden.
Siehe Wikipedia Beitrag über Placebo Effekt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Placebo
Herzliche Grüße,
Ihr Martin Wehn & NLP Team
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Teilnehmerberichte
Markus B. (40)
Hey Martin!
Vielen Dank für das Feedback.
Der Kurs in Wien hat mir sehr gut gefallen. Gut strukturiert und logisch aufgebaut.
Und Deine Art ist authentisch – Du kommst auf jeden Fall souverän "rüber".
Beim dem tollen Wetter in Wien bin ich auch schön braun geworden ;)
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